27 Nisan 2016 Çarşamba

Oinanda eine antike Stadt in Lykien




Oinoanda  ist eine antike Stadt in Lykien oberhalb vom nördlichen Ende des Xanthos-Tals.

Der Ortsname ist als Wiyanawanda (hethitsch wiyana „Wein, Rebe“) in hethitischen Urkunden belegt im Zusammenhang mit einem Feldzug gegen Xanthos als ein Teil der Lukka-Länder. Von dieser frühen Siedlung des 12. Jahrhunderts v. Chr. ist jedoch sonst nichts bekannt, weder durch Funde noch andere Quellen.


Die antike Stadt ist danach erst wieder in hellenistischer Zeit (Ende 3./Anfang 2. Jahrhundert v. Chr.) nachweisbar. Mit Kibyra, Bubon und Balboura schloss sich Oinoanda, nunmehr eine griechische Polis, im 2. Jahrhundert v. Chr. zu einem Vierstädtebund (Tetrapolis) zusammen, der vom römischen Feldherrn Lucius Licinius Murena 84 v. Chr. im Zuge der Kämpfe mit Mithridates VI. aufgelöst wurde. Oinoanda gehörte danach wohl zum lykischen Bund und wurde mit diesem unter Kaiser Claudius ein Teil der Provinz Lycia et Pamphylia.

In hellenistischer Zeit wurden in Oinoanda Kolonisten aus dem pisidischen Termessos angesiedelt, die offenbar zeitweilig eine eigene Körperschaft innerhalb der Polis Oinoanda bildeten . Mit der Polis Xanthos verband Oinoanda lange Zeit eine intensive Rivalität und Feindschaft, die auch zu Gewaltausbrüchen führte.












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